BLOGBEITRAG: Risikomanagement

Cyber-Versicherung im Handwerk: Lohnt sich das wirklich?

Ein Klick – und alles steht still. Kundendaten verschlüsselt. Baustellenplanung futsch. Termine nicht mehr abrufbar. Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Großkonzerne. Auch im Handwerk wird digital gearbeitet – und das macht angreifbar. Doch lohnt sich eine Cyber-Versicherung wirklich? Wir liefern dir einen praxisnahen Überblick: Welche Risiken gibt es, was übernimmt die Versicherung – und wann rechnet sie sich?

Warum ist das Handwerk betroffen?

90 % aller Betriebe nutzen heute digitale Systeme: Angebotssoftware, Projektplanung, Online-Zeiterfassung. Viele arbeiten ohne IT-Abteilung, ohne regelmäßige Updates, ohne Notfallplan. Cyberkriminelle wissen das – und nutzen genau das aus.

Häufigste Angriffsmethoden:

Was deckt eine Cyber-Versicherung ab?

Die Leistungen variieren je nach Anbieter – aber das sind typische Bestandteile:

🧰 Technische Soforthilfe:

⚖️ Rechtliche Absicherung:

💸 Finanzielle Schäden:

Was kostet eine Cyber-Versicherung?

Die Kosten richten sich nach Betriebsgröße, IT-Struktur und Deckungssumme. Typischer Beitrag: ca. 500–2.000 € pro Jahr für kleine/mittlere Handwerksbetriebe. 💡 Rechenbeispiel: Ein Malerbetrieb mit 10 Mitarbeitenden zahlt rund 1.200 € jährlich. Ein Ransomware-Angriff verursacht 35.000 € Schaden. → Die Versicherung übernimmt IT-Hilfe, Datenrettung, Rechtsberatung, Schadensersatzforderungen.

Für wen lohnt sie sich wirklich?

Fazit

Cyber-Versicherung ist wie ein Helm auf der Baustelle: Du hoffst, ihn nie zu brauchen – aber wenn doch, bist du froh, dass er da ist. Für Handwerksbetriebe, die digital arbeiten, ist eine Cyber-Versicherung keine Kür mehr – sondern eine sinnvolle Investition in Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.

NICHT VERPASSEN:

Die KI Verordnung (AI ACT) gilt - auch im Handwerk!